Coaching
3. Anwendung und Ziele
Als Individuum oder Kaderangestellter ist es nicht immer leicht, sich in einem Umfeld zurechtzufinden, dessen Werte, Zielsetzungen, Bedürfnisse, Organisation und Management-Methoden aufeinanderprallen.
Unternehmenszusammenschlüsse, die Führung von Jungunternehmen, KMUs oder Gruppen verursachen bei Mitarbeitern manchmal Zustände, in welchen sie sich blockiert oder alleingelassen fühlen, wo ihnen die Entscheidungen schwer fallen oder wo sie die Selbstbeherrschung verlieren.
Coaching ist folglich ein Prozess, welcher erlaubt, eine berufliche und persönliche Situation abzuklären, um zum Wohle des Unternehmens als auch der betroffenen Person besser ans angestrebte Ziel zu gelangen. Das Endziel liegt im Erreichen eines Gleichgewichtes zwischen den beruflichen Ambitionen und der Selbstverwirklichung.
Das Coaching ist nicht nur für oberste Führungskräfte bestimmt, obschon diese eine bevorzugte Zielgruppe darstellen. Auf der Stufe des Individuums kann man sagen, dass es darum geht, sich selbst besser kennen zu lernen und andere zu akzeptieren, um Abstandnehmen, Verankerung und Fixpunkte, um Ziele und um Sinn und Zweck des Handelns. Für Gruppen finden sich darin Mittel und Wege, um die Aufteilung der Werte und der Ziele sowie die Gruppendynamik zu optimieren (Team-Building). Organisationen entdecken Möglichkeiten, -nderungen vorauszusehen und zu bewältigen, indem sie die vorhandenen internen Fähigkeiten bestmöglich einsetzen, nicht zuletzt in der Hoffnung, dadurch die Betriebstreue der besten Angestellten zu fördern. Die Führungskräfte, ob jung oder alt, werden in die Lage versetzt, die Blockierungen in ihrem Unternehmen zu analysieren und vielleicht auch zu lösen.
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